Vorbilder und Helden

Du bist ein Vorbild

Brauchen wir Vorbilder und Helden, zu denen wir aufblickend können?

Es scheint, als suchen in unserer Gesellschaft noch immer sehr viele Menschen nach Vorbildern oder Helden. Doch brauchen wir wirklich andere, zu denen wir aufblicken können?

Wir halten Ausschau nach Menschen, die uns inspirieren, die uns den Weg weisen, die uns führen.

Dieses Verhalten erinnert mich an Kinder, die noch immer Schutz durch ihre Eltern brauchen. So halten wir immer wieder Ausschau nach jemandem. Wir brauchen jemanden der uns hilft, unseren Weg zu finden, uns eine Richtung vorgibt, uns zeigt, wohin wir gehören.

Und dabei gefallen wir uns oft in der Rolle des passiven Zuschauers. Wir bewundern dann das große Selbstvertrauen und die Charakterstärke unseres Helden. Unser Held tut immer genau das Richtige, immer dann, wenn riesige Herausforderungen auftauchen.

Doch wo sind sie nun, diese Vorbilder? Wo sind unsere Helden geblieben?

Überall liest man: Es gibt keine Vorbilder mehr oder uns fehlt die Orientierung!

Was wäre, wenn dort draußen kein Held mehr existiert?

Und was wäre daran so schlimm?

Was sind Helden oder Vorbilder denn überhaupt und wozu sind sie da? Mark Twain, der Schriftsteller und Autor von „Die Abenteuer des Tom Sawyer“, meinte folgendes zum Heldentum:

Helden sind Menschen, die etwas tun, was wir zu unserem Bedauern und manchmal zu unserer Scham nicht fertigbringen. An uns selbst finden wir nicht viel zu bewundern, wir wünschen insgeheim immer, einem anderen zu gleichen. Wenn jeder mit sich selbst zufrieden wäre, bräuchte es keine Helden.

Was wäre also, wenn genau dieser Held in Deinem Inneren schlummern würde?

Was wäre, wenn dieser Held, den Du so verzweifelt suchst – die Person ist, die Du sein könntest,  sofern Du Dein heroisches Potenzial ausschöpfen und so zu einem Vorbild würdest?

Wir würden keine Helden mehr brauchen! Die Welt bräuchte nicht noch mehr Idole! Wir bräuchten keine Machtstrukturen mit einer strahlenden Lichtgestalt an der Spitze, welche charismatisch Befehle an eine ergebene, willenlose Masse hinausschreit. Abgesehen davon: Wie sieht das Menschenbild aus, das hinter einer solchen Vorstellung steckt?

Ich glaube folgendes:

Wir brauchen keine Führung für die Masse. Wozu dies führt, hat uns unsere Vergangenheit gezeigt!

Die Zeit ist reif für Veränderungen: Wir alle müssen zu Helden und Vorbildern werden! Die Zeit ist reif, für einen intelligenten Schwarm – ein intelligenter Schwarm von Vorbildern.

Wer an sich und seine Mitmenschen glauben kann, braucht keinen Führer, braucht keinen Retter.

Unsere Welt braucht deshalb nicht EIN oder MEHRERE Vorbilder. Nein! Unsere Welt braucht Tausende, wenn nicht gar Millionen von mutigen, ehrlichen, selbstkritischen, selbstverantwortlichen und authentischen Menschen, die sich gegenseitig helfen und unterstützen!

 

 

Du magst jetzt vielleicht sagen, ich sei ein weltfremder Träumer.

Doch wenn „ein Träumer sein“ bedeutet, dass ich trotz meiner Angst vielleicht enttäuscht zu werden und zu versagen, noch immer den Mut und die Zuversicht habe, das Beste in mir und in andern Menschen zu sehen und an den Verstand und das Herz der Menschen zu glauben, dann ja, dann darfst Du mich mit Recht als Träumer zu bezeichnen.

Stell Dir nur einmal vor:

Wie würden Familien, Gesellschaften aussehen, ja wie würde unsere Welt aussehen:

  • Wenn jeder hinterste und letzte unter uns, nicht nur die Möglichkeit, sondern seine Verantwortung darin sehen würde, zu einem Vorbild für sein direktes soziales Umfeld zu werden?
  • Wenn sich jeder einzelne dazu verpflichten könnte, ab heute, jeden Tag bis zum Ende seines Lebens, immer wieder sein absolut Bestes für sich und die Andern zu geben?
  • Wenn Menschen aufhören würden sich als Opfer zu sehen und anfangen würden zu Akteuren ihres eigenen Lebens zu werden.

Organisationen würden sich verwandeln, Städte, Länder, ganze Nationen würden umgeformt. Und schließlich würde dank diesem neuen selbstverantwortlichen Führungsverhalten die Welt so zu einem besseren Ort für alle werden.

Vergiss nie: Du bist ein Vorbild

Maximus

PS:

Was hältst Du von meinem zweiten Video, was hältst Du von meinen Ausführungen? Bitte, sag mir was Du denkst, sage mir klar Deine Meinung. Dank Deiner Kommentare, dank Deinen Rückmeldungen wird sich mein Projekt, meine Videos, meine Website  www.maximusinvictus.ch weiterentwickeln. Ich möchte Fortschritte machen, ich will lernen. Ich verspreche Dir, ich werde mein Bestes geben, um Deine Erwartungen zu diesem Thema, Deine Bedürfnisse in diesem Bereich zu erfüllen.

Wenn Du willst, kannst Du mir auch schreiben an info@maximusinvictus.com

 

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